Bernd Wiesberger gewinnt die Lyoness Open 2012
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Lyoness Open-Sieger Bernd Wiesberger - Foto: GEPA-pictures/Lyoness Open
Bernd Wiesberger gewinnt die Lyoness Open 2012

Sieben Birdies auf den letzten zehn Löchern - Wiesberger triumphiert bei seinem Heimturnier

Der 26-jährige Burgenländer Bernd Wiesberger spielte auf der Finalrunde eine 65 (-7) und beendete somit das Turnier gesamt bei 19 unter Par auf Platz eins. Damit feierte er seinen zweiten Saisonsieg auf der European Tour, nachdem er Ende April die Ballantine's Championship in Südkorea gewonnen hatte (dies war zuvor noch keinem Österreicher gelungen).

Für seine Glanzleistung vor mehr als 5.000 Zuschauern wurde Wiesberger mit einem Siegerscheck in Höhe von 166.660 Euro belohnt.

„Mit diesem Sieg vor eigenem Publikum ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen. Ich habe vor sechs Jahren den Heimerfolg von Markus Brier miterlebt und wollte dieses Gefühl unbedingt einmal selbst auskosten. Ich denke, über diesen Triumph geht nicht mehr viel drüber, vielleicht ein Sieg bei einem Major", jubelte Wiesberger, der sich auf der Schlussrunde lange in Geduld üben müsste, ehe er auf den letzten zehn Löchern mit unglaublichen sieben Birdies förmlich „explodierte" und seinen französischen Flightpartner Thomas Levet sowie den Iren Shane Lowry (je 272/-16) auf Platz zwei verwies. Das Duo hatte am Ende einen „Respektabstand" von drei Schlägen auf den Österreicher. Der nach drei Tagen führende Däne Thorbjörn Olesen fiel mit einer 74er-Runde (+2) und dem Total von 274 Schlägen (-14) noch an die fünfte Stelle zurück.

„Der Sieg in Südkorea war schon speziell, aber das ist heute definitiv der schönste Tag meiner Karriere. Es ist mir alles aufgegangen, vor allem auf den Back-Nine. Es war ein tolles Gefühl, wie großartig mich die Fans auf der Runde unterstützt haben. Ich kann mich gar nicht genug bei ihnen bedanken", strahlte Wiesberger, der seinen Triumph mit einem spektakulären Birdieputt auf Loch 18 krönte.

Im Jubel um Wiesberger gingen die Leistungen zweier weiterer Österreicher fast unter. Die Steirer Roland Steiner und Lukas Nemecz spielten jeweils starke 69er-Runden (-3). Steiner landete in der Endabrechnung an der 40. Stelle. Nemecz wurde bei gesamt zwei unter Par als bester Amateur des Feldes 49.. Der vorjährige Amateur-Europameister Manuel Trappel spielte am Schlusstag eine birdielose 75er-Runde (+3) und reihte sich mit 292 Schlägen (+4) auf Platz 64 ein. Christoph Pfau kam über eine 78 (+6) nicht hinaus und belegte bei neun über Par Rang 69.