IRLAND

Golf auf der "grünen Insel"

Irland ist als eine der besten und berühmtesten Golfdestinationen weltbekannt und lässt jedes Golferherz höher schlagen.

Jeder passionierte Golfer sollte zumindest einmal in seinem Leben Golf auf der „grünen Insel“ gespielt haben. Dublin ist dank eines Direktfluges ab Wien problemlos erreichbar, die Flugzeit beträgt weniger als zweieinhalb Stunden. Die beste Reisezeit für Golfer ist April bis Oktober, wobei es im Sommer bis 22 Uhr hell ist. Die Mehrheit der Golfplätze, vor allem die Linkskurse, sind das ganze Jahr über bespielbar und
vor allem die Freundlichkeit der Iren gepaart mit der unglaublichen Vielzahl an Golfkursen lässt jedes Golferherz höher schlagen.

Buchen kann man eine Golfreise nach Irland am bequemsten über einen der österreichischen Golfreisespezialisten, in vielen Regionen werden zudem spezielle Golfpässe angeboten, mit der Golfer noch günstiger spielen können. Mit insgesamt über 420 Golfplätzen, davon einem Drittel aller Linkskurse der Welt, ist Irland als eine der weltbesten Golfdestinationen bekannt. In einer aktuellen Bewertung der besten 100 Golfplätze der Welt einer US-Publikation findet man insgesamt sechs Kurse, die sich auf der „grünen Insel“ befinden. Die meisten Kurse können für ein moderates Greenfee gespielt werden. Wer jedoch einen der berühmten Plätze spielen will, muss dafür meist etwas tiefer in die Tasche greifen.

In der Region rund um Dublin befinden sich zahlreiche Golfplätze, darunter einige der bekanntesten. Auf dem legendären Palmer Ryder Cup Course des K Club wurde 2006 der Ryder Cup veranstaltet. Zu den weltbesten Linkskursen zählt auch der altehrwürdige Portmarnock Golf Club. Im Killeen Golf Club wurde 2011 der Solheim Cup ausgetragen werden. „Real Golf“ lautet das Motto im südlich von Dublin gelegenen The
European Club
, der über 20 (!) Spielbahnen verfügt. „Mehr Golf für das selbe Geld“, scherzt Eigentümer Pat Ruddy, dem 18 Löcher für seinen Golfclub scheinbar nicht genug waren.

Die beiden Grafschaften Cork und Kerry sind bei Touristen beliebte Ziele im Südwesten Irlands, die gemeinsam jährlich mehr als drei Millionen Besucher anziehen. Die Counties im Südwesten der Republik locken unter anderem mit rund tausend Kilometer Küstenlinie, die sich teils als schroffe Klippen, teils als weite Sandstrände präsentiert. Die bekanntesten Städte und Ortschaften sind Cork (die Kulturhauptstadt Europas im Jahre 2005), der Touristenmagnet Killarney und das von Feinschmeckern hochgeschätzte Kinsale an der Südküste. Die Region ist ein wahres Mekka für Golfer: Zu den Aushängeschildern zählen Ballybunion (wo es den „Old“ und den „Cashen“ Kurs gibt), Waterville, Tralee und Old Head. Zu den „Geheimtipps“ zählen unter anderem der Linkskurs Dooks und der Ring of Kerry Golf & Country Club.

Im zentralen Westen von Irland liegt die Region Shannon, die den internationalen Flughafen von Shannon beheimatet. Limerick, die viertgrößte Stadt der Republik Irland, ist zugleich die größte und bedeutendste Stadt der Region, die ansonsten eher ländlich geprägt ist. Rund 45 Autominuten von Shannon entfernt liegt The Lodge at Doonbeg mit dem resorteigenen Linkskurs aus der Feder von Greg Norman. Das Adare
Manor Hotel & Golf Resort
wurde bereits von einer Publikation zum viertbesten Golfresort der Welt gekürt. Weltberühmt ist auch der Old Course des Lahinch Golf Club, der als einer der weltbesten Plätze bekannt ist. Als günstige Alternative steht der leichtere Castle Course zur Verfügung.

Im Norden der Insel liegt die eigenständige Republik Nordirland, die eine eigene regionale Regierung besitzt, aber zum Vereinigten Königreich gehört. Die offizielle Landeswährung sind englische Pfund. Bewachte Grenzübergänge gibt es nicht, wer mit dem Auto fährt merkt teilweise nicht einmal, an welchem Punkt er die Grenze überquert. Entweder man fliegt direkt in die Hauptstadt Belfast (mit 300.000 Einwohnern die
größte Stadt des Landes und die zweitgrößte auf der Insel), oder man reist mit dem Mietwagen vom internationalen Flughafen von Dublin aus an (die Fahrtdauer beträgt rund zwei Stunden). In Nordirland gibt es rund 125 Golfkurse, wodurch das Land über eine sehr hohe Golfplatzdichte verfügt. Als bester „Geheimtipp“ des Landes wird oftmals der Portstewart Golf Club bezeichnet, welcher 54 Spielbahnen beheimatet. Es
gibt im gesamten Land verteilt zahlreiche Plätze, die man unter der Woche für £ 20 und weniger bespielen kann.

Das nordirische „Aushängeschild“ liegt rund eineinhalb Autostunden südlich von Belfast in der Ortschaft Newcastle und heißt Royal County Down Golf Club. Der Club wurde sogar einmal von einer US-Publikation zum besten Golfplatz außerhalb der USA gekürt, außerdem wurde Loch Nummer 9 unter die besten 18 Spielbahnen der Welt gewählt. Der „kleine Bruder“ ist der Par-66 Annesley-Course. Der von Old Tom Morris angelegte Parcours liegt an der Küste von Dundrum Bay, im Hintergrund thronen die spektakulären Mountains of Mourne. Das Layout wird von Hügeln, Ginster, Weidekraut, tiefem Rough, kleinen und ondulierten Grüns,
blinden Schlägen sowie tiefen Bunkern charakterisiert.

Legendär ist auch der Royal Portrush Golf Club, der die zwei Kurse „Valley“ und „Dunluce“, auf welchem 1951 das British Open (das bis dato einzige außerhalb von Schottland und England) ausgetragen wurde, beheimatet.

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